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Existenzgründungen durch Frauen

Eine Vielzahl von Studien weist nach, dass Frauen seltener und im Durchschnitt kleinere Unternehmen gründen als Männer. Nur 28 Prozent der Selbstständigen sind Frauen. Es gilt aber auch, dass die von Frauen gegründeten Unternehmen in der Regel genauso erfolgreich sind wie die von Männern.

Politik und Wirtschaft sind bestrebt, den Anteil selbständig tätiger Frauen zu erhöhen und haben eine Vielzahl von Aktivitäten entfaltet, um Frauen gezielt bei Gründungen oder der Übernahme eines Unternehmens zu unterstützen. In den letzten Jahren entstanden bundesweit zahlreiche frauenspezifische Beratungsangebote und Gründerinnennetzwerke, die deren spezielle Fragen und Ausgangsbedingungen berücksichtigen. Informationen hierzu können Sie beispielsweise rechts der Publikation "Gründerzeiten" entnehmen oder die Websites einiger Initiativen besuchen. Eine Linksammlung mit Portalen und Netzwerken für Gründerinnen und Unternehmerinnen finden Sie in der Service-Box.

Welche Anforderungen ergeben sich für Gründerinnen?

Fast 2/3 aller Frauen gründen allein, das heißt die Existenzfähigkeit und der Erfolg des Unternehmens hängt direkt von ihrer Leistungsfähigkeit und Gesundheit ab. Zu den auch für männliche Gründer geltenden Belastungen kommen bei Frauen weitere Anforderungen wie die Doppelbelastung durch Familie und Beruf hinzu. Das Faktenblatt "Existenzgründungen durch Frauen" fasst diese speziellen Anforderungen zusammen und gibt einige Tipps, wie diese bewältigt werden können.

Eine gute Arbeitsorganisation und ein systematisches Zeitmanagement gehört insbesondere für Selbstständige zu den persönlichen Kernkompetenzen. Diese Kompetenzen sind die Voraussetzung für die termingerechte Auftragserledigung aber auch gleichzeitig Bedingung um Arbeit, Familie und Freizeit gut zu vereinbaren.

Frauen gründen am häufigsten im Dienstleistungsbereich insbesondere im Gesundheitsbereich, Gastgewerbe und Handel. Zu diesen Bereichen sind detaillierte Informationen unter dem Menüpunkt Gründergruppen eingestellt.

Der intensive Umgang mit Kunden und Patienten ist ein Kernelement von Dienstleistungstätigkeiten. Auf der einen Seite empfinden die dort Tätigen die kundenbezogene Tätigkeit als abwechslungsreich und sinnvoll, auf der anderen Seite werden diese Tätigkeiten jedoch auch als emotional beanspruchend bewertet. Ein professioneller „Umgang“ mit diesen belastenden Anforderungen (beispielsweise schwierige Kunden, schwerkranke Patienten) ist wichtig, um psychischen Stress zu vermindern und zu bewältigen.

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